Hilfe, ich habe eine Online Persona erschaffen (Quick Note #1)
über Pseudonyme, das Schreiben online & Schreiben ganz für mich
Ella R Finley ist ein Pseudonym. Ich dachte, damit eine für mich sinnvolle Entscheidung zu treffen. Inzwischen kann ich sagen: manchmal hadere ich damit, manchmal finde ich es gut. Hilft es mir doch, eine klare Grenze zu ziehen zwischen Privatem, was ich nicht im Internet teilen möchte und dem, worüber ich schreiben und laut – oder eher öffentlich – nachdenken will.
Genau durch diese Konzentration auf kreative Facetten und Themen denke ich manchmal eine Online Persona von mir zu erschaffen. Damit habe ich nicht gerechnet
und, ganz ehrlich, ich weiß gerade nicht, wie ich das finde. Klar, für die Grenzen ist es cool. Manchmal hemmt es mich auch, weil es sich “fake anfühlt” (keine Ahnung, wie ich das anders ausdrücken soll).
Und in Phasen des Selbstzweifels, bringt es mich immer wieder zu der Frage: bin ich wirklich die Roman-Autorin, von der ich dachte, sie zu sein?
Ich habe den Blog & diesen frisch geschlüpften Newsletter auf der öffentlichen Seite und die fiktionalen Textprojekte in der sinnbildlichen Schublade: ganz für mich. Wie kann ich das vereinen? Vor allem mit meinen unchronologischen, hin und her springenden Schreibprozessen?
Warum wechselt es immer wieder ab, ob ich die Online-Schreiberei oder meine Schreibprojekte lieber mag? Aber vor allem: wie kann ich weniger von neuer Lieblingsidee zu neuer Lieblingsidee zu springen?
Gleichzeitig sorgt vor allem der Wechsel zwischen verschiedenen Texten dafür, dass mehrere Texte wachsen.
Inzwischen spiele ich mit dem Gedanken aus diesen Überlegungen einen eigenständigen Blogartikel zu machen. Bisher sieht die Outline so aus: