Motto für 2026: mein kreatives Ich ausleben!

Veröffentlicht am Kategorisiert als Persönliches

Zum Jahreswechsel habe ich bei der Aktion Jahresrückblog mitgemacht & dabei meinen Jahresrückblick 2025 geschrieben. So habe ich nach ein paar Wortspielereien auch zum ersten Mal ein Motto für dieses (inzwischen angebrochene) Jahr formuliert.

Hach, irgendwie aufregend zum ersten Mal mein Motto mit leben zu füllen. Meistens entstehen solche kurzen Statements bei mir nämlich andersherum: Erst ein längerer Text, den ich dann in einem Statement zusammenfasse.
Ganz aus den Fingern gesaugt habe ich mir mein Motto für 2026 natürlich nicht. Denn ich hatte dabei meine grob formulierten Ziele für das Jahr vor Augen (siehe hier).

Mein kreatives Ich ausleben: Wie ich dieses Motto 2026 mit Leben füllen werde

Dieses Motto bedeutet für mich folgendes:

  • mein kreatives Ich besser kennenlernen
  • der Freude folgen & Projekte weniger begrenzen
  • mein kreatives Ich zeigen

Lass mich das etwas ausführen:

1. Ich lerne 2026 mein kreatives Ich noch besser kennen.

Durch mein selbstgewähltes Pseudonym hier auf dem Blog fühle ich mich in Momenten des Zweifels etwas abgespalten von dieser Online-Persona, die ich erschaffen habe, obwohl sie etwas konzentrierter ein paar meiner Facetten zusammenfasst.

Auf eine dieser Facetten möchte ich mich in 2026 besonders konzentrieren: mein kreatives Ich. Ich will mein kreatives Ich für sich stehend betrachten, um mutiger zu sein. Um auszuprobieren, worauf ich Lust habe. So wie vor ein paar Tagen: einfach ein bisschen Zeit ins Malen nach Zahlen Motiv stecken. Alles, was auch nur im Entferntesten zu kreativen Hobbys gehört, worauf ich Lust habe, meinem kreativen Ich hinzuzufügen.

Ich will es aber nicht nur für sich stehend betrachten, sondern auch integriert, um mich in Momenten des Zweifels zu erinnern, was ich Schritt für Schritt erschaffe.
Das soll mich stärken laut zu denken, meine Prozesse zu teilen und mich daran erinnern, dass ich nichts fake, auch wenn mein Lieblingsschreibprojekt noch weiter entfernt ist von dem Wort Ende, als mir lieb ist.

2. In 2026 stürze ich mich in alle Schreibprojekte & folge der Freude.

Ich will, wie in meiner 3 monatigen Schreibreflexion, wieder die kleinen Erfolge feiern. Und wenn ich so auf das letzte Jahr zurückblicke wird mir klar, dass ich mich zu sehr auf ein Schreibprojekt fokussiert habe.

Im Austausch im Schreibnacht-Forum bin ich darauf gestoßen worden, dass ich keinen Druck bei meinen Schreibprojekten habe. Das ist das Gute daran unveröffentlichte Hobby-Autorin zu sein: keine Deadlines.
Unbewusst habe ich mich im letzten Jahr darauf versteift erst ein Schreibprojekt abschließen zu müssen. Rein rational ist das natürlich sinnvoll. Gleichzeitig geht mir hier Motivation verloren und ich baue Druck auf, der gar nicht notwendig wäre, sondern eher blockiert.

Um genau solchen Blockaden entgegen zu wirken, will ich mir bewusster den Wechsel zwischen all meinen Ideen und begonnen Schreibprojekten erlauben. Um wieder mehr Freude einzuladen und meine Ideen zu schätzen, lege ich also eher den Fokus auf die Schreib- und Entstehungsprozesse als auf fertige Werke.
Damit nehme ich auch in Kauf, dass es länger dauert bis ein Schreibprojekt abgeschlossen ist.

3. Ich zeige mein kreatives Ich in 2026.

Bereits im November-Monatsrückblick habe ich öffentlich über Working in Public nachgedacht. Auch das soll im Laufe des Jahres ein Baustein werden, wie ich mein Motto in 2026 lebe: ich zeige mein kreatives Ich und nehme dich mit: weniger Anleitungen so-machst-du, sondern mehr zeigen das-mache-ich.

Ich möchte den Zweifeln, worüber ich schreiben darf, den Kampf ansagen. Das heißt nicht, Sorgen einfach zu übergehen, sondern sie genauer zu untersuchen. Vielleicht Themen streichen, die mir zu privat erscheinen oder mögliche Erzählungen mehr verfremden. Aber wenn ich mich mit meinen Zweifeln auseinandergesetzt und ihnen Sorge getragen habe, soll es mehr in Richtung „einfach mal machen“ gehen.

Ich möchte meine Balance finden zwischen:
a) nicht alles, was ich mache, muss online sichtbar werden
und
b) ich zeige, woran ich arbeite und was mich beschäftigt auf meinem Weg zum Autorin-Dasein.

Ganz konkret heißt das: Ich richte hier weiter meine muckelig-kreative Internet-Ecke ein.

    Mein kreatives Ich zeigen heißt meine o.g. Online-Persona zeigen – also, äh, wer hätte es gedacht, online-Gedöns. Ich probiere mich auf dem Blog weiter aus und update per Newsletter via Substack (psst, die erste Ausgabe ist online und du kannst hier reinlesen, auch ohne zu abonnieren).

    Du willst mich 2026 dabei begleiten, wie ich mein Motto umsetze?

    Da bist du hier auf dem Blog natürlich genau richtig. Für Updates zu neuen Blogartikel und Hintergründen, sowie kürzeren Gedanken, melde dich gerne zu meinem Newsletter an:

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